LICHTAUFSTIEG

Zadkiel: In der Tat wird diese Frage immer wieder auftauchen und wir wissen, dass es schwer für diese Menschen ist, eine Antwort zu akzeptieren, weil sie eine Ungerechtigkeit empfinden und sich in einer Opferhaltung befinden. Wir haben viel Liebe für diese Menschen, die glauben an ihrem Schmerz zu ersticken, und sind besonders intensiv an ihrer Seite um sie aufzufangen. Aber auch wenn es sehr hart klingen mag, in diesen für die Menschen mit Sicherheit schmerzvollen Situationen ist eine Lernaufgabe des Lebens verborgen. Die Aufgabe kann unterschiedlich sein. Es besteht die Möglichkeit, dass die Seele des Kindes nur noch eine kleine Erfahrung machen wollte und es die Aufgabe bereits nach kurzer Zeit erfüllt hat. Es kann auch sein, dass die Seelen der Eltern, Mütter und Väter, die Erfahrung machen wollten was es heißt, in Liebe loszulassen und Schmerz anzunehmen, ohne daran zu zerbrechen. Manchmal hat die Seele des Kindes auch den Auftrag angenommen, durch seinen Tod, die Eltern oder auch nur ein Elternteil in eine andere Richtung auf ihren Lebensweg zu bringen. Wir wissen, wie schwer es ist zu verstehen, wenn das Erkennen noch nicht vorhanden ist, das Erkennen, dass es keinen Tod gibt, sondern nur ewiges Leben. Geistig seid ihr immer im Alleins verbunden und trotzdem sind diese Situationen sicher eine der schmerzhaftesten des Lernprozesses. Weil es so viele unterschiedliche Antworten gibt auf diese Frage, gibt es keine pauschale Antwort - außer alles im Leben mit Liebe anzunehmen und auch wieder loszulassen. Jedes Festhalten blockiert und stört den Fluss des Lebens - Gesetz des Rhythmus' und der Schwingung - Wer durch den Schmerz durchgeht und nicht an ihm festhält - wird leben im Fluss und der Schmerz wird sich auflösen. Was bleibt, ist die Liebe.

Frage: Eine andere Frage? Warum sind manche Menschen behindert oder warum bekommen manche Menschen behinderte Kinder. Auch auf die Frage kann ich nicht antworten - das Leben ist ein Spiel -

Zadkiel: Doch Du kannst, denn egal was ist - das Leben ist als solches zu sehen. Denn wenn der Mensch sich erkannt hat als das was er ist - ein hochgestelltes geistiges Wesen in einem physischen Körper, um Lernaufgaben (Spielzüge) zu überwinden, kann er auch die schwersten Aufgaben annehmen. Alles, was angenommen wird, wird auch leicht zu bewältigen sein und hinter der vermeintlichen Schwere der Aufgabe den Sinn und auch die Leichtigkeit erkennen. Ein behindertes Kind oder eine Behinderung ist nur aus der Sicht des Menschen als Behinderung vorhanden, denn die Seele - das Licht und die Liebe - ist nicht behindert. Diese Erfahrung zu machen ist für manchen Menschen schon zum größten Glück gewesen um sein wahres wirkliches Selbst zu erkennen. Urteilen und Verurteilen solcher Menschen oder Situationen lassen alles so erscheinen. Wer aber im Glauben und in der Liebe ist und annimmt, was ihm begegnet, wird immer weiter im Lichte wachsen.

Frage: und welchem Gesetz ist diese Lernaufgabe zu zu ordnen?

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