LICHTAUFSTIEG

g.k.
Mein Weg

Im Jahr 1950 bin ich in einer katholischen Familie inkarniert. Es war keine streng gläubige Familie, wohl eher aus einer Tradition heraus katholisch. So wurde ich auch katholisch getauft. Es wurde, wie es so üblich war, gebetet – vor und nach dem Essen und auch abends vor dem Schlafengehen.

Meine frühe Kindheit war begleitet von traumatischen Erlebnissen, wie sich aber im späteren Leben in der Aufarbeitung erst herausstellte. Ich hatte mich abgespalten und lebte nur eine Rolle – eine Rolle, nach außen so zu sein, wie es von mir erwartet wurde, und innerlich wurde ich sehr einsam.

Doch eine Energiequelle hatte ich als Kind und in der fühlte ich mich geliebt, verstanden und geborgen. Ich baute ein inniges Verhältnis zu „meinem lieben Gott“ auf, dem ich alles erzählen konnte auch von dem Gefühl, mich schlecht zu fühlen, weil ich die Rolle der braven Tochter mal wieder nicht gut gespielt hatte. Damals spiegelte mir mein Umfeld „Du bist nicht in Ordnung“. Durch die Zwiegespräche mit dem „meinem lieben Gott“, der alles sieht und hört und alles von mir weiß und mich liebt, egal wie ich bin, hatte ich immer wieder Halt. Das hat mir immer Kraft gegeben, und ich behielt mein Urvertrauen. Auch mit meinem Schutzengel hatte ich engen Kontakt und ich vertraute ihm. Ob ich ihn auch gesehen habe, kann ich nicht sagen, aber ich wusste um seine Gegenwart.

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