LICHTAUFSTIEG

Zadkiel: Die vermeintliche Behinderung - Lebensaufgabe - ist keinem Gesetz zugeordnet, sondern nur der Umgang mit der Situation. Wieder geht es um Annehmen und diese Situation zu leben und nicht daran zu erstarren. In eine Opferhaltung zu verfallen, bringt Euch weg von dem eigentlichen Ziel des Lichts und der Liebe - Hadern und sich dagegen zu wehren - lässt auch das Leben erstarren. In jeder auch noch so für Euch Menschen schrecklich erscheinenden Situation, ist auch etwas Leichtes zu entdecken, wenn die Situation angenommen wird, so wie sie ist und sie in Liebe zu leben.

Frage: Warum gibt es Missbrauch?

Zadkiel: Du wirst es jetzt für vermessen halten, aber das Wort Missbrauch drückt nicht das aus was ist. Das Wort wird von den Menschen meistens im Zusammenhang mit Sexualität gebracht, aber dem von Euch so genannten Missbrauch liegen ganz andere Ursachen zu Grunde. Ähnlich wie bei dem Tod eines Kindes, einer Behinderung oder einer Krankheit, können viele verschiedene Faktoren und verschiedene Lernaufgaben dahinter stehen. In der Dualität sind auch hier immer zwei Pole zu beachten. Der eine ist das vermeintliche Opfer und der andere der vermeintliche Täter. Gehen wir aber wieder davon aus, dass diese Erfahrung des jeweiligen Poles im Lebensplan vorgesehen war, wird das alles wieder relativiert. Ohne das Opfer gibt es keinen Täter, und ohne den Täter gibt es kein Opfer. Je nach Absprache der Seelen sind diese Pole besetzt. Ich spüre schon Deinen Aufschrei in Dir : Du denkst jetzt an die unschuldigen Kinder, die Ihren Eltern entrissen werden, sexuelle Gewalt erfahren und Opfer sind. Ich spüre, wie Du sagen willst - das ist doch kein Spiel - nein, aus der Sicht eines im Ego lebenden Menschen ist das sicher nicht als Spiel zu erkennen. Wer aber bereits die Seelenplanung erkannt hat und mit seiner Seele verbunden ist wird die Situation vor einem anderen Hintergrund sehen. Das Kind, und da könnt Ihr Euch sicher sein, das sich hier bereit erklärt hat, diese schmerzvolle Erfahrung zu machen, hat noch weit größere Aufgaben in seinem Leben zu bewältigen. Nicht ohne Grund wird gerade der so genannte sexuelle Missbrauch den Betroffenden ein Leben lang begleiten, weil der Betroffene es dadurch schafft, den Weg nach innen zu gehen. Möglich ist auch, dass das vermeintliche Opfer sich nur zur Verfügung gestellt hat, weil die Seele des Täters die Erfahrung machen wollte. Denket an die Worte Jesus - vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Urteilt und verurteilt nicht, denn dann werdet Ihr verurteilt.

Frage: Das verstehe ich jetzt nicht? Warum zitierst Du jetzt die Worte Jesu?

Zadkiel: Auch Jesus hatte sich bereit erklärt, sich als Opfer zur Verfügung zu stellen und hat den Menschen, die ihn dieses Opfer bringen ließen, vergeben, weil es so in seiner Planung war. Er war das lebende Beispiel.

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