Mein Weg

Gabriele


- (öffnet sich in einem neuen Fenster - so kann der Text gehört und gleichzeitig mit gelesen werden)

Im Jahr 1950 bin ich in einer katholischen Familie inkarniert. Es war keine streng gläubige Familie, wohl eher aus einer Tradition heraus katholisch. So wurde ich auch katholisch getauft. Es wurde, wie es so üblich war, gebetet – vor und nach dem Essen und auch abends vor dem Schlafengehen.

Meine frühe Kindheit war begleitet von traumatischen Erlebnissen, wie sich aber im späteren Leben in der Aufarbeitung erst herausstellte. Ich hatte mich abgespalten und lebte nur eine Rolle – eine Rolle nach außen so zu sein, wie es von mir erwartet wurde und innerlich wurde ich sehr einsam.

Doch eine Energiequelle hatte ich als Kind und in der fühlte ich mich geliebt, verstanden und geborgen. Ich baute ein inniges Verhältnis zu „meinem lieben Gott“ auf, dem ich alles erzählen konnte auch von dem Gefühl mich schlecht zu fühlen, weil ich die Rolle der braven Tochter mal wieder nicht gut gespielt hatte. Damals spiegelte mir mein Umfeld „Du bist nicht in Ordnung“. Durch die Zwiegespräche mit dem „lieben Gott“, der alles sieht und hört und alles von mir weiß und mich liebt egal wie ich bin, hatte ich immer wieder Halt. Das hat mir immer Kraft gegeben und ich behielt mein Urvertrauen. Auch mit meinem Schutzengel hatte ich engen Kontakt und ich vertraute ihm. Ob ich ihn auch gesehen habe, kann ich nicht sagen, aber ich wusste um seine Gegenwart.

Dieses Urvertrauen wurde in der Schule erschüttert – im katholischen Religionsunterricht. Auf einmal sollte ich beichten und Busse tun. Komisch, bis dahin hat „mein lieber Gott“ mir alles verziehen. Er war nie böse. Aber natürlich wollte ich die Kommunion mitmachen und habe alles sehr ernst genommen.

Aber es wurde immer schwieriger. Da wurde auf einmal aus meinem bedingungslos liebenden Gott – ein strafender – es gab auf einmal ein Fegefeuer, eine Hölle und Todsünden. Wie schrecklich. Was stimmte denn nun? Ich wurde immer unsicherer und fühlte mich immer schlechter. In meiner Umwelt konnte ich ja die brave Tochter spielen um Lob, Anerkennung und Liebe zu bekommen aber was war mit Gott? Er sah doch alles, wusste doch wie ich fühlte, wie ich dachte. Ich verschloss mich immer mehr und fühlte mich sehr unsicher. Meine Zwiegespräche wurden immer weniger und mein Vertrauen auch. Nur in Notsituationen kam noch das Stossgebet „lieber Gott, hilf“. Aber ich spürte die Liebe nicht mehr, nicht mehr das Geborgensein. Mein „lieber Gott“ war so wie meine Umwelt geworden und der Satz „ Wenn Du geliebt werden willst, musst Du so sein, wie es Dir vorgeschrieben wird“ wurde zum Glaubenssatz.

Einige Jahre nach meiner Hochzeit trat ich aus der Kirche aus.

So verlief mein Leben mit vielen Höhen und Tiefen und manchmal auch mit solchen Tiefen, in denen ich keinen Ausweg mehr sah. In solchen Situationen nahm ich doch wieder Kontakt zu IHM auf und bat um Unterstützung. In diesen Momenten war dann auch wieder eine vage Erinnerung an mein kindliches Vertrauen. Das letzte Tief war so erdrückend, dass ich mich an die Wand gedrückt fühlte ohne einen Ausweg zu sehen. Ich war schier handlungsunfähig. In diesem Moment habe ich wieder mit offenen Herzen Kontakt aufgenommen. Ich bin weinend durch den Wald gelaufen und habe mehr oder weniger geschrien: Mach was Du willst, hol mich oder zeige mir einen Weg aus der Situation, so kann und will ich nicht mehr leben. Die Tränen versiegten und es kehrte eine Ruhe ein, eine grosse Gelassenheit. Von dem Moment war mein Vertrauen wieder da und es hat mich bis heute nicht mehr Verlassen.

Es kam eine grosse Kehrtwende in meinem Leben, die mich dahin führte wo ich heute stehe. Es war ein schwerer Weg alle inneren "Lügen" zu erkennen, aber mit professioneller Hilfe (Therapeut, Arzt, Heiler und spirituellen Lehrern), habe ich es geschafft, die Mauern einzureissen, die ich um mich gebaut hatte um den offenen Zugang "nach oben" zu bekommen.

Ich bin in ständiger Verbindung mit der geistigen Welt und in absoluten Vertrauen in die Führung. Mein Leben habe ich auf- und auch verarbeitet und siehe da- ich bin die ganze Zeit geführt worden. Ich war nie ohne Schutz. Heute muss ich keine Rolle mehr spielen ich kann einfach nur SEIN. Wie aus vielen vielen Puzzleteilen setzt sich das Leben folgerichtig zusammen und ich bin ganz freudig gespannt, auf die Puzzleteile die mich noch erwarten. Ein Puzzleteil ist auch diese Website, denn ich spüre das ganz starke Bedürfnis anderen Menschen Hilfestellung zu geben, wenn sie mal nicht weiter wissen. Unser aller Ziel – egal welcher Religion der Mensch sich zugehörig fühlt oder auch keinerlei Glauben hat und alles nur als Humbuk ansieht – ist es, BEWUSST zu werden – sich selbst in diesem Bewusstsein anzunehmen und zu lieben. Es gibt keinen strafenden Gott, aber es gibt geistige Gesetze, nachdem alles was lebt, leben muss. Und so tragen wir für unser Leben die alleinige Verantwortung. Für alles was wir tun, gibt es eine Reaktion und diese müssen wir als Konsequenz auch tragen. Das beginnt bei unseren Gedanken über die Worte zu den Handlungen.

Nur wir alleine richten über uns aber nie „ein lieber Gott“ wie er auch immer von den einzelnen Menschen bezeichnet wird.

So wie ich es als Kind gewusst und gespürt habe – es gibt in der geistigen Welt NUR LIEBE.
Und da wo LIEBE herrscht hat nichts anderes Platz – keine Angst, keine Gewalt, keine Unterdrückung.

Wir sind ALLE große Seelen und haben uns vorgenommen, in diesem Leben die eine oder andere Erfahrung zu machen. Wir kommen ALLE aus der gleichen Schöpferenergie und werden auch ALLE dort hin zurückkommen. Wir sind ALLE Geist in einem Körper mit dichter Energie um hier leben zu können. Da gibt es kein – Besser – Schlechter- Weiter – Höher – usw.

ALLE sind wir genau dort, wo wir sein wollen, wo wir uns selbst hingebracht haben. Jeder geht seinen individuellen Weg und durchlebt Höhen und Tiefen und macht genau die Erfahrungen, die er braucht um zur „Quelle“ zurück zu kehren. Der Weg ist mal schwer, mal leicht, aber unsere SEELEN haben sich bereits vor unserer Geburt dazu entschieden diesen Weg zu gehen.

Mit Hilfe der geistigen Gesetze, nachdem alles funktioniert, haben wir ein „Werkzeug“ in die Hand bekommen unser Leben zu meistern, wenn wir es schaffen diese Gesetzmäßigkeiten BEWUSST in unser Leben zu integrieren und danach zu leben.

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