 |
|  |
Disharmonische Funktion:
Wenn die Energie in Deinem Halschakra blockiert ist, so ist die Verständigung zwischen "Kopf" und "Körper" gestört.
Dies kann sich auf zweierlei Weise ausdrücken. Entweder fällt es Dir schwer, über Deine Gefühle zu reflektieren und Du
äußerst Deine gestauten Emotionen häufig in unbedachten Handlungen, oder Du hast Dich in Deiner Intellektualität oder
Deinem Rationalismus abgekapselt, verleugnest das Lebensrecht und die Weisheit Deiner Gefühlswelt und lässt nur ganz bestimmte
Emotionen zu, die den Filter Deiner Selbstbeurteilung passieren und nicht gegen die Urteile Deiner Mitmenschen verstoßen.
Unbewusste Schuldgefühle und Ängste hindern Dich daran, Dich zu sehen und zu zeigen, wie Du bist, und Deine innersten Gedanken,
Gefühle und Bedürfnisse frei zu äußern. Stattdessen versuchst Du, sie durch vielerlei Worte und Gesten zu überspielen, hinter
denen Du Dein wirkliches Wesen verbirgst. Deine Sprache ist entweder recht ungeschliffen und roh oder eher sachlich und kühl.
Möglicherweise stotterst Du auch. Deine Stimme ist verhältnismäßig laut und Deine Worte sind ohne tieferen Gehalt.
Du erlaubst es Dir nicht, schwach zu erscheinen, sondern versuchst, Dich um jeden Preis stark zu geben. So setzt Du
Dich vielleicht mit Anforderungen, die Du an Dich selbst stellst, unter Druck. Nun kann es geschehen, dass die Aufgaben
des Lebens irgendwann zu stark auf Deinen Schultern lasten. Dann panzerst Du Dich im Schultergürtel ab, ziehst die Schultern
hoch und den Hals ein, um Dich unbewusst vor weiteren Belastungen zu schützen oder Dich für einen neuen "Angriff" zu wappnen.
Eine disharmonische Funktionsweise des fünften Chakras findet sich auch bei Menschen, die ihre Worte und ihre
Ausdrucksfähigkeit dazu missbrauchen, ihre Mitmenschen zu manipulieren oder auch durch einen ununterbrochenen
Redestrom versuchen, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In der Regel haben Menschen, deren Energien im Halschakra gestaut sind,
keinen Zugang zu den feinstofflichen Dimensionen des Seins, da ihnen die Offenheit, die innere Weite und Unabhängigkeit fehlt,
die Voraussetzung für die Wahrnehmung dieser Bereiche ist. Dennoch gibt es hierbei auch die Möglichkeit, dass Du tiefe,
innere Erkenntnisse besitzt, Dich aber aus Furcht vor dem Urteil der anderen oder aus Angst vor der Isolation nicht traust,
sie zu leben und zu äußern. Da sie nach einem Ausdruck drängen, können daraus spontane Gedichte, Bilder oder ähnliches
entstehen, die Du anderen aber nur ungern zeigst. Die spirituellen Energien können auch im Kopf steckenbleiben.
Dann findet ihre transformierende Kraft nur schwer den Zugang zu Deinen Emotionen und die Energien der unteren
Chakren geben den oberen nicht die erforderliche Durchsetzungskraft und Stabilität, um die innere Spiritualität,
zu verwirklichen.
Quelle: DAS CHAKRA HANDBUCH
zurück zu den Hauptchakren
|
 |
|
|